Philippe Gobiet, Wanderer zwischen Welten Den Kopf in den Wolken, fest verwurzelt in der Erde Geboren 1956 als ältester Sohn belgischer, frankophoner Eltern. Der Vater war Angehöriger des belgischen Militärs, die Familie lebte in Köln / Deutschland, wo der Vater stationiert war. Philippe wuchs dort auf und besuchte die belgische Schule. Deutsch brachte er sich autodidaktisch bei. Er war verträumt und ein stiller Beobachter seiner Umgebung. Den Kopf in den Wolken... Nach einigen beruflichen Zwischenstationen wurde er 1996 Revierförster im Hohen Venn, einem Hochmoor, gelegen im deutsch - belgischen Nationalpark Nordeifel. Verwurzelt in der Erde... Dort lebt und arbeitet Philippe Gobiet heute. Direkt an der belgisch-deutschen Grenze gibt ihm dies die Möglichkeit, in seinem Heimatland zu arbeiten und gleichzeitig seinen deutschsprachigen Kindern den Schulbesuch in Deutschland zu ermöglichen. Wanderer zwischen den Welten... Auch das Malen brachte er sich autodidaktisch bei. Er probierte verschiedene Stilrichtungen aus, experimentierte anfangs mit impressionistischen Maltechniken, wandte sich dann aber immer mehr einer expressionistischen Malweise zu. Seine Bilder spiegeln mit kraftvollem Pinselstrich die Spannung wider, in der er lebt und arbeitet. Der Blick des Betrachters wird oft gelenkt von einem Weg oder Bach hin zu einem nicht erkennbaren Ziel in der Ferne, der Blick verliert sich in der Tiefe eines weiten Horizontes... Philippe Gobiet malt mit Öl und Aquarell. |